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  1. #1
    Tourer Avatar von Degi69
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    Ölwechsel, Erfahrungen mit Castrol

    Hi,

    ich wollte nur mal kurz berichten, ich hatte vor einiger Zeit bei einem Ölwechsel das Castrol Grand Prix Louis Edition 10w-40 verwendet und danach hier auch berichtet, dass die Schaltvorgänge nicht mehr so sauber waren. Ebenso hatte ich Kaltstartgeräusche, die vorher nicht da waren. Wenn die Kiste warm war, ging es einigermaßen, auch mit der Schalterei. Trotzdem habe ich jetzt nach knappen 2500km das Öl nochmal gewechselt, weil ich sehen wollte, ob eine Besserung eintritt. Ich habe jetzt Motul 10w-30 5100 eingefüllt und siehe da, keine Kaltstartgeräusche mehr und auch das Schalten geht wieder so wie vorher. Vielleicht hab ich beim Castrol einfach ein schlechtes Gebinde erwischt. Ist aber schon erstaunlich, dass Öle hier so unterschiedlich wirken. Normalerweise bin ich hier nicht so empfindlich und kippe rein, was frei gegeben ist, war auch bis jetzt nie ein Problem.

    Gruß Christof

  2. #2
    Hi,

    ich schätze mal, dass das weniger an der Marke sondern eher an der Viskosität festzumachen ist.

    Eine ähnliche Erfahrung hatte ich auch gemacht, nachdem der ausliefernde Händler ein Jahr nach dem Kauf die Motorradsparte aufgegeben hat. Der nächste Vertragshändler hatte beim fälligen Service ungefragt 10W-40 (Silikolene von Fuchs) eingefüllt.
    Bin noch auf dem Heimweg wieder umgekehrt und habe die Geräuschentwicklung und die schlechtere Schaltbarkeit reklamiert. Er wollte zunächst abwiegeln, hat dann doch eingelenkt und mir einen kurzfristigen Termin für den Wechsel auf ein 10W-30 Öl gemacht, da er das Öl erst besorgen musste . War dann zwar von Castrol, aber alles lief und schaltete wieder perfekt.

    Gruß, silent
    Geändert von silent grey (28.06.2017 um 09:52 Uhr)

  3. #3
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    also ich habe auch das castrol 10w40 teilsynth drin ohne Probleme
    StGB § 328 Absatz 3: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht

  4. #4
    Forum As Avatar von Kalschi
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    das glaube ich nicht... Wenn ihr nach der Viskosität geht, dann müsste meine unschaltbar sein und klappern wie sau...

    Denn ich benutze 10W60 Motul...

    Mir würde im Leben nicht einfallen ein 30er Öl in einen nennen wir es mal supersportler Motor zu kippen, es sein den ich dreh nie höher wie 4000 bzw man fährt nicht im Hochsommer...
    Das Problem in dem System, ist das System...

  5. #5
    Hi,

    meine CB1000R Zeit ist ja nun schon ein paar Tage her, folglich habe ich auch keine Bedienungsanleitung mehr, in der ich nachschlagen kann. Ich meine mich aber daran zu erinnern, das Honda das 10W-30 Öl vorgibt/empfiehlt.
    Ansonsten hätte sich Castrol wohl kaum die Mühe gemacht, ihr Power 1 Racing 4T Motoröl in 10W-30 speziell für die Anforderungen von Honda und Yamaha zu entwickeln. Zumindest war genau dieses Öl auch bei der 1000er und 8000er Inspektion vom ausliefernden Händler verwendet worden.

    Die unangenehmen Erfahrungen mit Geräuschentwicklung, schlechter Funktionalität und zudem deutlich höherer Temperatur durch abweichend der Honda Vorgabe verwendete Viskosität hatte ich auch nach einem Ölwechsel an meiner genialen DN-01, deren hydraulischer Getriebemotor ein abweichendes Öl ganz und gar nicht akzeptiert hatte. Natürlich wieder bei besagtem Folgehändler... . Nur, daß der Meister in diesem Fall bei der Probefahrt schon selbst bemerkt hat, daß (mal wieder) nicht nach Kundenvorgabe/-wunsch befüllt wurde.

    Das die CB1000R bei mir nie ausgereizt wurde, kann ich bestätigen. Mehr wie 8000/9000 upm hat sie selten bekommen. Ansonsten hätte ich ja die 2013er Hornet behalten können, wenn ich mehr aus Drehzahl als aus Druck hätte schöpfen wollen...

    Gruß, silent
    Geändert von silent grey (29.06.2017 um 08:30 Uhr)

  6. #6
    Tourer Avatar von Degi69
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    @ Kalschi: Na ja, ganz so stimmt das ja nicht, die Viskosität im hohen Temperaturbereich soll ja genau dafür sorgen, dass bei sehr hohen Temperaturen das Öl stabil bleibt, ein 60er Öl wird im hohen Temperaturbereich wirklich sehr dünnflüssig. Das ist für unser Moped absolut nicht erforderlich, es sei denn Du fährst die ganze Zeit auf der Rennstrecke rum. Woher hast Du denn das Märchen, dass man mit einem 30er Öl nicht über 4000 drehen darf. Honda gibt nicht umsonst die 10w-30 Empfehlung. Ausserdem hat die CB einen wassergekühlten Motor, der wird unter normaler Belastung nie so heiß, dass ein 30er Öl versagt. Ich bin in meinem Ausgangsthread auch gar nicht davon ausgegangen, dass die Viskosität hier eine Rolle spielt, eben nur das spezielle Louis Castrol hat sich bei mir zumindest negativ ausgewirkt. Wenn wir über 30 Grad haben, fahr ich meistens kein Moped, wenn doch, muss ich die Mühle ja nicht bis zum Anschlag drehen.
    Mir ist wohl ein Fehler unterlaufen 60er Öl bleibt bei hohen Temperaturen eher dickflüssig, sorry.
    Geändert von Degi69 (29.06.2017 um 09:43 Uhr)

  7. #7
    Mitglied Avatar von PohliCB
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    Ich denke auch, dass mit 10w-30 der Gangwechsel "besser" vonstattengeht. Auch die Geräuschkulisse ist angenehmer.
    Und das hat definitiv etwas mit der Viskosität des verwendeten Öls zu tun.
    Seht euch mal die techn. Daten der Öle an....z.B. LiquiMoly 4T Street

    Viskosität
    10w-40: bei 40°C 95,0mm2/s bei 100°C 14,4mm2/s
    10w-30: bei 40°C 77,0mm2/s bei 100°C 11,9mm2/s (das Castrol liegt hier sogar noch drunter)

    Im Bereich ab ca. 130°C "zerschlägts" bei jedem Öl die Molekülketten, liegt wahrscheinlich bei synthetischem Öl ein paar Grad höher.
    Davon sollte unsere CB dank Ölkühler aber, auch bei Dauerangasen, weit entfernt sein.
    Geändert von PohliCB (30.06.2017 um 23:41 Uhr)
    Good time to burn some fuel

  8. #8
    Hi,

    @PohliCB

    Kann es sein, dass Du Dich verschrieben hast, und eigentlich Wasserkühler statt Ölkühler meinst? An einen (serienmässigen) Ölkühler kann ich mich bei der CB1000R nicht wirklich erinnern.

    Gruss, silent

  9. #9
    Forum As Avatar von Kalschi
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    @PohliCB...
    Betriebstemperatur bei ruhigem fahren liegt bei 80-100grad und wenn man flott unterwegs ist auch mal 120-140 Grad und bei den Auslassventilen im Kopf muss das Öl sogar kurzzeitig 200grad abkönnen...

    Und wenn man dann überlegt das es theoretisch nur alle 12000km gewechselt werden soll oder 1mal im Jahr, wird ein 30ger Öl sehr sehr alt aussehen im Vergleich zum 60ger...

    @Silent... Der Runde Klotz hinter den Krümmern soll eine Art öhlkühler sein...

    In meinen enduro's zum Beispiel, darf Minimum 10w50 besser 10w60 rein und das darf dann nach 15Betriebsstunden wieder raus, sprich 3 mal fahren und Ölwechsel...
    Vielleicht sollte ich KTM/Husqvarna mal vorschlagen ein 10w30 anzugeben...
    Das Problem in dem System, ist das System...

  10. #10
    Mitglied Avatar von PohliCB
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    @silent grey
    mit dem "runden Klotz", wie Kalschi das beschrieben hat, hält das Kühlwasser das Öl auf Temperatur...
    @Kalschi
    12tkm tut mir auch weh, alle 6tkm ist für mich ok.
    die Viskosität (30er, 40er oder gar 50/60er) hat aber mit der "Haltbarkeit" nichts zu tun.
    Die beiden Ölpumpen der Sportmaschinen (KTM im Trockensumpf) sind für die 50/60er speziell ausgelegt. (ein entwicklungs Aspekt)
    Im Motorsport (extreme Kolbengeschwindigkeiten und Temperaturen) verwendet man heute, in der Regel, teil- bzw. voll-synthetische Öle.
    Da werden die Molekülketten "zerrissen" und mit "Additiven" neu verkettet. Vorteil: temperatur- und scherstabiler

    Übrigens, mancher "Langhuber" kommt schnell an die Kolbengeschwindigkeiten von "Drehorgeln" ran. Ich denk so an moderne 1- oder 2- Zylinder Modelle.
    Und eigentlich kenne ich keine 50/60er mineralischen Öle - sind wohl alle mindestens teilsynthetisch.
    Geändert von PohliCB (30.06.2017 um 23:45 Uhr)
    Good time to burn some fuel

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